Ein Umzug ist nicht nur eine gute Möglichkeit sich von alten Dingen zu trennen, sondern bietet auch eine grosse Chance seine neuen Räume so zu gestalten und einzurichten, dass sie zu unseren Bedürfnissen passen. Wir geben 5 Tipps für ein authentisches Zuhause, damit Sie sich in Ihren neuen Räumen bald wohlfühlen.

Entrümpeln befreit

Vor dem Umzug ausmisten ist leichter gesagt als getan.  An vielen Gegenständen hängen Erinnerungen, andere Sachen könnte man ja noch brauchen. Doch richtiges Aufräumen befreit. Gerade vor einem Umzug bietet sich die einzigartige Gelegenheit so richtig zu entrümpeln und sich von Dingen zu trennen. Was helfen kann sich leichter zu trennen: Fangen Sie frühzeitig damit an, so sind Sie weniger gestresst, und können sich besser entscheiden. Fokussieren Sie sich darauf wie viel Platz sie am neuen Ort haben oder verschenken und verkaufen Sie Ihre Sachen, dann fällt der Abschied leichter.

Funktionen der Räume prüfen

Mir ist aufgefallen, dass beim Einzug in eine neue Wohnung oft die Raumfunktionen übernommen werden, weil es beim Vormieter schon so war, oder der  Architekt die Raumnutzung so geplant hatte.  Viele typische Zuordnungen haben sich im Alltag auch bewährt. Dennoch kann es sinnvoll sein, die Nutzung von Räumen zu hinterfragen. Muss das Schlafzimmer das Schlafzimmer bleiben, oder könnte es auch das Kinderzimmer werden? Denken sie alle möglichen Varianten einmal ausführlich durch. Überlegen Sie sich welches sind meine/unsere Bedürfnisse.  Bei welchen Tätigkeiten verbringe ich viel Zeit? Was ist mir wichtig beim Wohnen, und möchte ich dafür mehr Platz einräumen? Wie sind unsere Abläufe? Damit hinterfragen Sie ihre Wohnbedürfnisse und schaffen eine Grundlage was Sie brauchen um sich wohlzufühlen.

Raumzonen schaffen

Gestalten Sie die einzelnen Wohnbereiche zu kleinen Inseln. Jeder Bereich soll für sich stimmig sein was Möbel, Licht, Farbe und Atmosphäre betrifft. Die Raumgestaltung wird deutlich harmonischer wenn die Bereiche sichtbar definiert sind. Eine optische Definition von Raumzonen erreicht man zum Beispiel mit einem Teppich. Er schafft eine Insel im Raum und fasst die einzelnen Möbelstücke zusammen. Auch richtig platzierte Möbel, kleine Raumtrenner, Pflanzen oder farbliche Akzente wie eine gestrichene Wand  können eine optische Trennung der Räume erreichen.

Foto Credit H&M Home

Anordnung der Möbel im Raum

Auch die Einrichtung wird oft so übernommen, weil eine bestimmte Anordnung vom Raum so vorgegeben scheint. Ein typisches Beispiel:  Da wo die Steckdosen sind wird das TV-Gerät platziert. Der Platz mit dem besten Blick auf das Gerät wird für das Sofa bestimmt und an den übrig gebliebenen Wandflächen werden die restlichen Möbel verteilt.  Doch ist diese Anordnung auch die, mit der man sich am wohlsten fühlt?
Bei der Planung eines Raumes  stelle ich mir zum Beispiel folgende Fragen:  Wie sind die Verkehrswege? Von wo aus kann der Raum gut überblickt werden? Wie wirkt der Raum grosszügig? Wo möchte ich hinsehen? Wo fühl ich mich wohl zum Entspannen?  Wohnen ist individuell. Finden Sie Ihren persönlichen Lieblingsplatz.

Platzierung der Möbel

Die Kunst des Einrichten besteht darin das richtige Verhältnis der einzelnen Möbelstücke zueinander zu finden. Damit ein Einrichtungsstück richtig zu Geltung kommt, oder ob es eine Raumzone stimmig ist, hängt zu einem grossen Teil mit der Platzierung der einzelnen Möbel und den richtigen Abständen zueinander ab. Schaffen Sie Luft und Platz zwischen Möbelstück und Wand. Rücken Sie das Sofa  ca. 30 cm von der Wand weg. Der Raum wirkt dadurch grosszügiger. Ein weiteres Tipp: Gruppieren Sie kleine, ähnliche Dinge zusammen. Das erzeugt Ruhe und ist ästhetischer als alle paar Zentimeter ein Accessoire zu platzieren.

Foto Credit H&M Home

Einen unseren nächsten Artikel schreiben wir in unserer Blog- Kategorie „Raumgeschichten“. Sie erfahren mehr über Raumwerk und meine persönliche Wohngeschichte.  Wir freuen uns.

Ihre Fabienne Zeder

 

Titelbild Foto Credit Ikea